Topical Thinkers

Andrea Martin

CTO, IBM Deutschland, Österreich, Schweiz

 

Andrea Martin ist Chief Technology Officer (CTO) für IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Past President der IBM Academy of Technology und IBM Distinguished Engineer. Zudem ist sie dafür verantwortlich, die technische Strategie und technische Thought Leadership der IBM gemeinsam mit der technischen Community extern zu repräsentieren.

 

Das Thema "Cognitive Computing", das fest in IBM's Unternehmensstrategie verankert ist, spielt für sie eine große Rolle. Zu ihren Aufgaben gehört es, Cognitive Computing und seine Potenziale für Kunden der IBM zum Erfolg zu führen. In ihrer Rolle nutzt Andrea Martin ihre weitreichende Erfahrung aus über 20 Jahren internationalem Servicegeschäft in den Bereichen Innovation, IT Transformation, Digitalisierung, IT Strategie, Service Management und Architektur.

 

Über künstliche Intelligenz sagt sie: 

"Cognitive Computing ahmt menschliche Verhaltensweisen und Eigenschaften nach: Kognitive Systeme verstehen natürliche Sprache, stellen selbsttätig Hypothesen auf und - vor allem - lernen kontinuierlich dazu. Damit können kognitive Lösungen Experten in allen Branchen unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen, und folglich einen großen Nutzen für Menschen und Unternehmen erwirken."


Prof. Dr. Hilmar Schneider

Vorsitzender der Geschäftsführung, IZA - Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit

 

Prof. Dr. Hilmar Schneider studierte Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt am Main. Von 2001 bis 20013 war er verantwortlich für den Forschungsbereich “Arbeitsmarktpolitik“ am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn und wechselte danach als Direktor an das Luxemburger Institute of Socio-Economic Research (LISER). In diesem Jahr kehrte er an das IZA zurück und leitet seit dem 1. März das Institut.

 

Seine erfolgreiche Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftswissenschaft und praktischer Politikberatung äußert sich in einer Vielzahl von Forschungsgutachten, Fachpublikationen und Medienbeiträgen. In diesem Zusammenhang hat er u.a. von 2007 bis 2011 als Mitglied der Zensuskommission die Bundesregierung beraten und war von 2011 bis 2012 als Kernexperte für den Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin tätig.

 

Über künstliche Intelligenz & Automatisierung sagt er:

"Technologischen Fortschritt und damit verbundene Veränderungen der Produktionsweise hat es zu allen Zeiten gegeben. Neu ist, dass die Digitalisierung nicht nur die Produktionsweise verändert, sondern auch die Funktionsweise von Märkten. Durch die bis dahin unvorstellbare Verfügbarkeit von Informationen werden Märkte effizienter und Produzenten und Konsumenten können auf globaler Ebene unmittelbarer in Austausch treten als das je der Fall war. Mit Intelligenz hat das alles wenig zu tun. Intelligenz setzt einen Willen voraus und die Fähigkeit, die Welt sinnhaft interpretieren zu können. Davon sind Maschinen trotz aller Claims ihrer Erfinder noch immer Lichtjahre entfernt." 


Reinhard Karger

Unternehmenssprecher, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, Präsident, Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen, DGI

 

Reinhard Karger studierte Theoretische Linguistik in Wuppertal, war Assistent in der Computerlinguistik der Universität des Saarlandes, wechselte 1993 zum Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, Saarbrücken. Seit 2000 leitet er die Unternehmenskommunikation, seit 2011 ist er Unternehmenssprecher des DFKI.

 

Reinhard Karger ist aktiv in der Jury von „kreativsonar“ und „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, schreibt Artikel für das DOKmagazin, DIGITUS, Internet World Business, IWP oder FAZ und war in der Redaktion für die ersten Handlungsempfehlungen zum Zukunftsprojekt Industrie 4.0.

Seit Mai 2014 ist Reinhard Karger zusätzlich auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI).

 

Über künstliche Intelligenz sagt er:

"Künstliche Intelligenz Forschung - die Simulation menschlicher Wissensfähigkeiten - wurde in diesem Sommer 60 Jahre alt. KI spielt eine Rolle für digitale Assistenten im Alltag, aber auch für die Zukunft der Arbeit, für die Realisierung der mitdenkenden Produktion der Zukunft oder für neue Formen der Mensch-Roboter-Kollaboration. 

 

KI-Methoden werden eingesetzt, um Arbeitsabläufe dynamisch in Echtzeit zu planen. KI macht die Fertigung flexibler, die Produkte individualisierter und die Arbeit abwechslungsreicher. Doch der digitale Wandel polarisiert. Die Beständigkeit der Tradition wird durch den beständigen Wandel abgelöst. Die Disruptivität bestärkt die Skeptiker. Die Radikalität des Erfolgs bestätigt die Optimisten. Und die Entschleuniger mahnen, dass die Geschwindigkeit sozio-kulturelle Nervosität erzeugt - digitale Neurasthenie. Deshalb müssen konkrete Ergebnisse und prototypische Systeme vorgestellt, Perspektiven aufgezeigt, kontroverse Positionen reflektiert und Chancen ergebnisoffen diskutiert werden."


Fabian J. G. Westerheide

CEO & Founder Asgard - VC for AI

 

Künstliche Intelligenz beschäftigt Fabian J. G. Westerheide seit Jahren, erst als SciFi Leser (Stross, Asimov, Hertling, Suarez), Serienfan (Stargate), später als Unternehmer und Investor. Er betreibt seit 2014 die Venture Capital Firma Asgard, welche sich auf Beteiligungen an Firmen spezialisiert hat, die künstliche Intelligenzen entwickeln. Dazu ist er Organisator der Konferenz Rise of AI sowie Koordinator beim Bundesverband Deutscher Startups für künstliche Intelligenz. Nebenbei schreibt er regelmäßig über Maschinenintelligenz und hält Vorträge auf internationalen Konferenzen wie z.B. TEDx. 

 

Über die Jobless Future hat er hier ausführlicher geschrieben.

 

Über künstliche Intelligenz sagt er:

"Technologische Revolutionen sind davon gezeichnet, dass wir weniger arbeiten, mehr Geld verdienen und länger leben. Maschinen erledigen schon seit Jahrhunderten die Tätigkeiten, die wir nicht selber machen wollen. Jedoch erscheint mit der Künstlichen Intelligenz eine Lösung, welche sich direkt mit der kognitiven Leistung eines Menschen messen kann. Heutige Maschinenintelligenzen arbeiten 24/7, können selber Daten erheben, Simulationen erstellen, Zusammenhänge erkennen, Entscheidungen treffen, Aktionen durchführen, Resultate messen und daraus lernen. In der Zukunft brauchen wir einfach weniger LKW Fahrer, Buchhalter, Versicherungsvertreter, Piloten, Berater oder Journalisten um das gleiche Maß an Wertschöpfung zu erhalten. Die Konsequenzen einer Jobless-Future müssen diskutiert werden. Dazu empfehle ich folgendes Video." 


Dr. Gerhard Hastreiter
Managing Partner Allianz Consulting, AMOS/Allianz
Gerhard Hastreiter ist Managing Partner von Allianz Consulting, der globalen Inhouse-Beratung der Allianz Gruppe mit 200 Beraterinnen und Beratern. Davor war der promovierte Physiker an verschiedenen Stellen im Allianz-Konzern tätig. Unter anderem war er Leiter der Anwendungsentwicklung und der Betriebstechnik für den Vertrieb in Deutschland und CEO der deutschen Online-Tochter der Allianz.
 
Vor seiner Arbeit bei Allianz Consulting war Gerhard Hastreiter für den Aufbau einer Operations-Plattform für das internationale Automotive-Geschäft der Allianz verantwortlich. Seine Schwerpunkte sind Operations, Vertrieb, IT und Change Management.
 
Über künstliche Intelligenz sagt er:
"Ich glaube, wir denken häufig immer noch in vergleichsweise konservativen Mustern. Künstliche Intelligenz als Mittel zur Automatisierung wird immer komplexer, aber im Grunde geht es um standardisierte Prozesse. Doch die Grenzen sind extrem weit: Medizin, Marketing, Finanzberatung, … . Auch und gerade der Bereich der „White Collar“ Arbeit wird massive Veränderungen erfahren."  

Viktor Deleski

Head of Marketing & PR, Fraunhofer AISEC

 

Viktor Deleski verantwortet PR und Marketing beim Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), einer der führenden Forschungseinrichtungen für angewandte Sicherheitsforschung in Deutschland und Europa. Bereits vor seiner Zeit beim Fraunhofer AISEC beschäftigte er sich mit der wachsenden Bedeutung der IT-Sicherheit für die Wirtschaft und Gesellschaft. Für das Fraunhofer AISEC kommuniziert er über alle Facetten der IT-Sicherheit von Automotive Security über Mobile Security bis hin zu Hardware Security.

 

 

Zudem verfolgt er seit Jahren mit großem Interesse die zunehmende Digitalisierung und die damit einhergehenden Herausforderungen an der IT-Sicherheit. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet er auch das Thema künstliche Intelligenz, das für die IT-Security ganz neue Chancen und Herausforderungen bedeutet.


Johannes Fritsch

CEO & Founder, fiona.ai & Zoom7 GmbH

 

Johannes Fritsch ist Geschäftsführer und Senior Consultant bei Zoom7, einem auf maßgeschneiderte Lösungen spezialisierten Software-Spezialisten. Mit fiona.ai bietet er K.I.-Technologien und Bots an, die ohne Lernen in neuronalen Netzen auskommen. Selbst ein Entwickler, versteht er künstliche Intelligenz nicht nur aus Business-Sicht, sondern auch unter technischen Gesichtspunkten.

 

Seit Jahren beobachtet er die technische Entwicklung von künstlichen Intelligenzen und neuronalen Netzen. Insbesondere verfolgt er die technische Realisierung von selbstlernenden Programmen inklusive Konzeption und Training . Somit bringt er ein gutes Verständnis für den aktuellen Stand von Technik und Forschung in diesem Gebiet mit.

 

Über künstliche Intelligenz sagt er: 

"Viele Ansätze künstlicher Intelligenz benötigen viel zu große Mengen an Trainingsdaten um effizient verwendet zu werden. Deshalb ist für viele Unternehmen eine vorab stärker durch den Menschen modellierte, weniger stark selbstlernende Methodik oft sinnvoller." 


Christoph Bauer

Referent für Zukunftsthemen, Allianz Deutschland AG

 

Mit interdisziplinärem Background in Technologie, Kommunikation und HR richtet Christoph Bauer seinen professionellen Fokus darauf, die Zukunft der Arbeit zu antizipieren und führende Unternehmen auf ein von Automatisierung und Robotik geprägtes Umfeld vorzubereiten. Seit Oktober 2015 verfolgt er diese Mission als Future Evangelist des größten Finanzdienstleisters der Welt – der Allianz.

 

Der IT-Experte, Blogger und Kommunikationswissenschafter geht in seinem Wirken der Frage nach, wie die digitale Transformation unsere Arbeitsweisen- und Kultur verändert, weiter verändern wird und entwickelt daraus Lösungsansätze für die beruflichen Ansprüche neuer Generationen.

 

Über die Automatisierung der Arbeit sagt er:

"Automatisierung wird besonders diejenigen Tätigkeiten betreffen, die der menschlichen Natur nicht entsprechen. Fähigkeiten wie Kreativität und andere Soft Skills werden eine Renaissance erleben, deren Beginn wir heute schon im Maker- und Craft-Bereich beobachten können."